Moment mal: Kryptofirmen, die sich auf FDIC-Schutz berufen? Zweimal überlegen

Autor: Federal Trade Commission

Oktober 16, 2023

Sind Sie schon einmal auf Kryptounternehmen gestoßen, die mit einer FDIC-Versicherung prahlen? Nun, machen Sie mal langsam. Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) schützt Ihre Einlagen bei traditionellen Banken bis zu 250.000 $, wenn die Bank zusammenbricht. Wenn es jedoch um die Gelder geht, die Sie bei einem auf Kryptowährungen basierenden Finanzdienstleister anlegen, ist das eine andere Geschichte. Leider sind diese Gelder weder FDIC-versichert noch geschützt, wenn das Krypto-Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Dennoch hat ein Kryptowährungsunternehmen kühn ein solches Versprechen abgegeben.

Die Federal Trade Commission (FTC) hat bekannt gegeben, dass Voyager Digital LLC, ein auf Kryptowährungen basierender Finanzdienstleister, Einzelpersonen getäuscht hat, indem er behauptete, dass Geld, das über seine "Voyager App" eingezahlt wurde, im Falle eines Missgeschicks FDIC-versichert sei. Voyager vermarktete sich selbst als sichere und zuverlässige Alternative zu herkömmlichen Banken für die Aufbewahrung von Geld und ermutigte die Menschen, ihre herkömmlichen Banken aufzugeben und sich für die Debitkarte von Voyager zu entscheiden.

Trotz ihrer Behauptungen war Voyager nie eine FDIC-versicherte Bank, und es ist wichtig zu wissen, dass die FDIC-Versicherung nicht für Kryptowährungen gilt, die auch als Krypto-Assets bezeichnet werden. Als Voyager schließlich unterging und Konkurs anmeldete, wurden die Konten von Einzelpersonen gesperrt und erlitten finanzielle Verluste.

In einem kürzlich bekannt gewordenen Vergleichsvorschlag haben Voyager und die mit ihr verbundenen Unternehmen einem dauerhaften Verbot zugestimmt, Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, zu bewerben oder zu vermarkten, die für die Einzahlung, den Tausch, die Investition oder das Abheben von Vermögenswerten bestimmt sind.

So schützen Sie sich vor Krypto-Betrug

  • Machen Sie sich bewusst, dass Kryptoeinlagen nicht durch die FDIC versichert sind, so einfach ist das. Im Falle von Problemen ist die Regierung möglicherweise nicht verpflichtet, einzugreifen und bei der Wiederbeschaffung Ihrer Gelder zu helfen.
  • Stellen Sie gründliche Nachforschungen über das Kryptowährungsunternehmen an. Suchen Sie online nach dem Namen des Unternehmens zusammen mit Schlüsselwörtern wie "Rezension", "Betrug" oder "Beschwerde", um die öffentliche Meinung zu erfahren.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie mit Firmen zu tun haben, die große Versprechungen oder Garantien machen. Nur Betrüger versichern "kein Risiko", versprechen überhöhte Renditen oder behaupten, "sichere" Orte für die Einzahlung Ihrer Gelder zu bieten.

Besuchen Sie ftc.gov/cryptocurrency für weitere Informationen zu Kryptowährungen. Wenn Sie auf einen Kryptowährungsbetrug oder -schwindel stoßen, melden Sie ihn uns unter ReportFraud.ftc.gov.

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